Donnerstag, 18. Oktober 2012

Kürbismarmelade

Als ich zum ersten Mal von dieser Marmelade hörte war mein Eindruck: "Häääh, wie soll das denn schmecken?". Ich verrats Euch: SUPERLECKER!
Da lohnt sich das selber einkochen mal wirklich. Die Kürbismarmelade ist heißbegehrt im Freundeskreis und im KiGa und meine Kinder stellen jeden Nougataufstrich zurück in den Schrank wenn es Kürbismarmelade aufs Brot gibt.

Zutaten:
3 kg Butternut / Butternuss Kürbis
1,5 kg Äpfel
9 Orangen
9 Päckchen Vanillinzucker
5 Päckchen Gelierzucker 2:1 ( 2,5 kg )
etwas Zitronensaft
leere Gläser mit Deckel

oder pi-mal-daumen :

auf 1kg Kürbis 
0,5 kg Äpfel
3 Päckchen Vanillinzucker
ca 1,5 Päckchen Gelierzucker 2:1 ( 0,75 kg )
Zitronensaft

TIP: Gelierzucker lieber immer ein Paket mehr kaufen damit man im Falle von zuviel Flüssigkeit die Marmelade noch nachkorigieren kann !

Wir starten ;-)

Den Kürbis erstmal waschen und dann teilen. Vorteilhaft immer ein großes !!! scharfes Messer in der Küche zu haben.


Mit einem Esslöffel aushölen.

Jetzt kommt der Sparschäler zum Einsatz. An krummen Ecken ist ein Schälmesser besser geeignet.
Dann den Kürbis in kleine Stücke schneiden.

Die Äpfel waschen, schälen, zerkleinern und zwischendurch immer die schon fertigen Apfelstücke großzügig mit Zitronensaft beträufeln.
Kürbis und Apfelstücke in einen großen Topf geben.

Die Orangen halbieren und pressen. Den Saft in den Topf gießen.

Das ganze noch mit etwas Wasser aufgießen. Die Stücke sollten fast bedeckt sein mit Wasser, aber nur fast.
Vanillinzucker einstreuen.

Kochen, das schaut dann so aus. Zwischendurch immer mal umrührem. Je nach Menge dauert es zwischen 20-30 Minuten. Der Kürbis muss weich werden. Das merkt ihr aber beim umrühren.

In der Zwischenzeit die Gläser nochmal heiß ausspülen, Deckel nicht vergessen! Hier ist Sauberkeit sehr wichtig. Ihr könnt auch die Gläser schnell in ein Kurzprogramm der Spülmaschine geben. Dann umgedreht zum abtropfen auf ein sauberes Handtuch neben dem Herd stellen.

Wenn die Kürbis-Apfelmasse weich mit dem Stabmixer alles schön fein pürieren. Das dauert etwas. In dieser Marmelade schmecken Stückchen nicht wirklich und ich püriere oft und lange.

Gelierzucker dazugeben, gut umrühren und sprudelnd kochen für mindestens 3 Minuten.



Immer schön rühren damit nichts anbrennt.


Gelierprobe: Etwas Marmelade auf einen Teller geben und schauen ob die geliert wenn sie abkühlt.
Wenn ja: super!
Wenn nein und sie flüssig bleibt: Nochmal Gelierzucker dazugeben, weiter kochen, rühren und erneute Gelierprobe bis es passt.


Die Gläser mit der kochenheißen Marmelade befüllen und den Rand mit einem feuchtem Küchentuch gut reinigen! Das ist ganz wichtig. Es dürfen keine Rückstände am Glasrand bleiben.

Deckel sofort drauf und gut zudrehen. Ich benutze zum drehen immer ein sauberes Handtuch mit dem ich das Glas halte weil es sonst einfach zu heiß ist zum festhalten. Ruhig den Deckel zwei dreimal drehen bis es wirklich nicht mehr geht.

Umgedreht hinstellen. So bildet sich das Vakuum. Die Gläser "ploppen" später beim Öffnen.
Umgedreht abkühlen lassen. Das dauert ca 12 Stunden.
Wenn Ihr eine größere Menge zu Marmelade verarbeitet schadet es nicht wenn Ihr zwischendurch die Marmelade vor dem Einfüllen nochmal kurz aufkocht. Dann seid Ihr auf der sicheren Seite.

Wenn alles abgekühlt ist kontrolliert die Deckel ob sich ein Vakuum gebildet hat. Falls welche nachgeben sofort in den Kühlschrank und die als erste verbrauchen. Den Rest am besten in einem dunklen, kühlen Ort lagern ( Keller ). Hält sich theoretisch ewig, praktisch sind die sicher ganz schnell weg ;-) 



LG Jenny





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